2026
In seiner der Heimatstadt Monterrey (Mexiko) dokumentierte der Fotograf Alejandro Cartagena von einer Brücke herab den täglichen Transport von Arbeitern zu ihren Baustellen. Diese Art des Personentransports - auf den Ladeflächen von Pick Ups - mitunter zwischen Materialien, Werkzeugen und Maschinen - ist dort sehr verbreitet.
Von den in 2011 entstandenen mehr als 100 Motiven werden hier exemplarisch neun beispielhaft vorgestellt. Die Serie Carpoolers ist inzwischen international sehr bekannt - und auch in verschiedenen Sammlungen vertreten (z.B. Deutsche Börse Photography Foundation).
3.7. - 1.9.2026
In his hometown of Monterrey (Mexico), photographer Alejandro Cartagena documented, from a bridge, the daily transport of workers to their building sites. This method of transporting people – on the lorries of pick-up trucks, sometimes amongst materials, tools and machinery – is very common there.
Of the more than 100 images taken in 2011, nine are presented here as examples. The series *Carpoolers* has since become very well known internationally – and is also represented in various collections (e.g. the Deutsche Börse Photography Foundation).
3 July – 1 September 2026
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Zitat: „Cartagena interessiert sich für die „Auswirkungen der Zersiedelung auf das Bevölkerungswachstum und die Umwelt in seiner Heimatstadt“ Monterrey in Mexiko.
Auch sein Großvater war einer der Menschen, die auf diese Art morgens zur Arbeit und abends wieder zurückkamen.
Quote: “Cartagena is interested in the ‘effects of urban sprawl on population growth and the environment in his home town’ of Monterrey in Mexico.
His grandfather, too, was one of those people who used to travel to work in this way in the mornings and return home in the evenings.”
Weiss war der Schnee
Gletscher stehen seit mehr als 10 Jahren im Fokus des Künstlers Thomas Wrede. Sein Interesse an diesen in Schichten komprimierten Scheeablagerungen, deren Sohle meist mehr als 800 Jahre alt ist, entspringt der langfristigen Beobachtung des Rhone-Gletschers und seinem fortschreitenden Rückzug.
Zur Erinnerung: Als Sean Connery / James Bond 1964 in seinem legendären Aston Martin im Film Goldfinger das am Furkapass gelegene Hotel Belvedere passiert, erkennt man den Gletscher noch deutlich im Hintergrund. Heute existiert dort nur noch das einstige Bett des Gletschers, eine tiefe felsige Schlucht. Das Eis hat sich seither um mehrere hundert Meter zurückgezogen.
Seit mehr als 150 Jahren existiert an anderer Stelle eine Grotte, die ein Betreten des Gletscherinnern ermöglicht. Allerdings muss sie jedes Jahr erneuert werden, ein Gletscher ‘lebt‘ eben, er bewegt sich. Um diese Eisgrotte zu erhalten wurden vor einigen Jahren hunderte Quadratmeter weißer Tücher darüber ausgebreitet - gegen die Sonneneinstrahlung. Inzwischen sind sie sehr verschmutzt (teilweise grau wie der staubbeladene Schnee), zum Teil wurden sie vom Wind verweht. Final sind sie also ihrer eigentlichen Wirkung beraubt.
Gleichwohl versteht Thomas Wrede es, mit seinen Fotografien in diesen nutzlosen textilen Hinterlassenschaften eine ästhetische Qualität zu entdecken, bzw. eine solche zu generieren. Bildnerische Faszination vs ökologischer Resignation.
Weiss war der Schnee ist ein Langzeitprojekt des Künstlers Thomas Wrede, angesiedelt zwischen faszinierenden Naturaufnahmen, mitunter wuchtigen Landschaftsbildern und einer Dokumentation hilfloser Versuche des Menschen Unabwendbares abzuwehren.
Die Vereinten Nationen riefen in 2025 erstmals einen Welttag der Gletscher aus - den 21. März.
Die FUHRWERKSWAAGE nimmt dies zum Anlass, die Ausstellung mit dem Panoramafoto des Rhone-Gletschers an der MOUNTAINVIEW-Gallery auf dieses Datum zu legen. Zusätzlich wird eine zugehörige Ausstellung in der Ausstellungshalle am Vorabend, dem 20.3. um 18:00 eröffnet.
Es sprechen:
Thomas Wrede - Künstler
Dr. André Baumeister - Geowissenschaftler
Weitere Öffnungszeiten sind:
Sa. 21. und So. 22 März sowie Sa. 28. und So. 29. März
jeweils 14:00 bis 18:00 Uhr
